Verfasst von: Patrick | 2009/03/24

Aller Anfang und so weiter…

Hejsan und willkommen in meinem Blog…

Ich heiße Patrick, bin 35 Jahre alt, Vater von drei tollen Töchtern und seit fast fünf Jahren Assistenzarzt in der Anästhesie. Nach gut vier Jahren in zwei verschiedenen Krankenhäusern in Deutschland, sind wir Ende 2008 nach Schweden „geflüchtet“.

Hier wird es meistens um Anästhesie gehen, um heldenhafte Intubateure, böse Operateure, lustige Patienten, interessante Fälle, Langeweile im OP und alles was mir sonst noch schreibenswert erscheint. Ich werde versuchen das Wissenschaftliche auf ein Mindestmaß beschränken, zum einen bin ich darin nicht besonders gut, zum anderen kann das jeder einmal monatlich im „Fröhlichen Narkosearzt“ nachlesen. Natürlich soll das nicht heißen, dass ich nur Quatsch schreiben will, aber es soll ja unterhaltsam bleiben.

Da wir wie gesagt gerade „ausgewandert“ sind (irgendwie klingt das immer noch merkwürdig), werde ich versuchen ab und an über große und kleine Unterschiede zwischen Deutschland und Schweden zu berichten. Ich freue mich über Kommentare, Fragen, Anregungen und Kritik.

Kommen wir mal zu etwas Inhalt:
Heute war ein guter Tag. Ich hatte ein Treffen mit meinem „handledare“ (Mentor) und dem „studierektor“, der für die Ausbildung der Assistenzärzte verantwortlich ist. Es hat sich gezeigt, dass eigentlich alles was ich in .de gemacht habe hier für meine Facharztausbildung angerechnet wird. Ich muss nur noch ein bisschen mehr Kinderanästhesie machen und einen Monat mit den Chirurgen mitlaufen. Das mit den Kindern war klar, in Deutschland hätte ich auch noch für mindestens zwei Wochen reine Kinderanästhesie machen müssen. Das mit der Chirurgie liegt daran, dass der schwedische Ausbildungsplan für Anästhesisten sechs Monate „sidoutbildning“ (Seitenausbildung) vorsieht. Irgendwie haben die jetzt meine Notarzt-Ausbildung und –Tätigkeit als fünf Monate Seitenausbildung anerkannt (fünfmal im Monat NEF-Fahren über anderthalb Jahre gibt irgendwie fünf Monate…). Wenn alles gut geht kann es also noch dieses Jahr mit dem Facharzt klappen, dann hätte ich durch den Umzug maximal ein halbes Jahr draufgelegt. Das wäre wirklich klasse, weil es finanziell schon ein deutlicher Unterschied ist.

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Responses

  1. hallo patrick
    ich hoffe du hast dich gut eingelebt in deiner neuen heimat.es klingt so als hätte sich die nef kutscherei doch gelohnt und spaßig war es ja auch immer.wir fahren seit monaten keinen dienst unter 10 einsätzen.wie immer: quatsch ohne erbrechen,psychisch überlagert oder hypersensibel manchmal “huchsyndrom alleinstehend mit katze,L-thyroxin in der hausmedikation,innere unruhe und 170/90″natürlich morgens um drei
    und dann noch die üblichen tatsächlich kranken. viel glück beim facharzt und auch so…
    gruß henrik

  2. Hallo “Auswanderer”!
    Bin seit 15 Jahren in der Anästhesie tätig und davon seit 7 Jahren Facharzt.
    Über Geld redet man zwar nicht, aber wieviel wäre trotzdem interessant, vorallem was geht für Rente, Krankenversicherung, Lohnsteuer etc. vom Brutto/Netto weg????????
    Hier meine Email: p098korell@t-online.de
    Noch viel Spaß und lass dich von den Chirurgen nicht ärgern.
    Liebe kollegiale Grüße
    Peter


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