Verfasst von: Patrick | 2009/04/18

home sweet home…

Wir sind wieder daheim. Wie ich schon zu Beginn des Urlaubs geschrieben habe war es sehr merkwürdig NACH Deutschland in den Urlaub zu fahren. Jetzt die entgegen gesetzte Richtung NACH HAUSE zu fahren war ebenfalls sehr komisch, gleichzeitig aber auch wunderschön.
Ursprünglich wollten wir gestern ab der Fähre in Trelleborg nur etwas mehr als die Hälfte der Strecke fahren und den Rest dann heute. Aber dann haben wir spontan beschlossen es uns ganz hart zu geben und durchzufahren. Schon erstaunlich, was Koffein so alles leisten kann. Natürlich war das ziemlich anstrengend, aber so hatten wir heute die Möglichkeit die „Nachwehen“ in Form von Wäsche, Auto leer räumen und dergleichen heute schon hinter uns zu bringen und können unseren letzten Urlaubstag morgen genießen. Wettertechnisch haben wir gestern eine 180 Gradwendung vollführt. Wir sind in Bremen, unserer letzten Station auf unserer Deutschland-Tour, bei 25° gestartet und hier bei Schneefall und -1°angekommen, die kurzen Hosen können wir erstmal wieder wegpacken. Wir haben immer noch 30cm Schnee/Eis im Garten aber immerhin war es heute den ganzen Tag sonnig. Ehrlich gesagt glaube ich ja, dass mir der Schnee fehlen wird und freue mich jetzt schon auf den nächsten Winter. Der Sommer wird nämlich anstrengend, wir sind quasi durchgehend „belegt“, weil wir fast immer Besuch haben werden. Meine Urlaubsplanung ist hier ist auch sehr ulkig abgelaufen. Hatte ich in den vergangenen Jahren immer das Problem, dass mir beim Wunsch mal drei Wochen am Stück zu bekommen (dann wenn der Kindergarten geschlossen war) ein belustigtes „Vergiss es!“ an den Kopf geworfen wurde (unabhängig davon, was im Vorjahr versprochen worden war), so lief das hier etwas anders ab. Ich hatte im Sommer nur drei Wochen eingetragen, weil ich ja schon im April zwei Wochen genommen habe. Kurz vor Fertigstellung des Sommerplans ruft mich dann die Dienstplanerin an du fragt warum ich nur drei (sooooo wenig) Wochen will. „Ich habe nicht mehr!“ ließ sie nicht gelten. Mit der Begründung, ich würde ja bald Dienste machen und dann Freizeit horten, wurde mir eine vierte Woche „aufgezwungen“ (ja ich weiß, das Leben ist hart). Wirklich protestiert habe ich selbstverständlich nicht soviel. Eigentlich bekommt jeder sein Urlaub so wie gewünscht. Funktionieren tut das, weil hier im Sommer massiv heruntergefahren wird. Von den eigentlich 29 Sälen laufen dann über einen neun Wochen Zeitraum im Tagesbetrieb nur etwa zehn und außer Notfällen und Tumorchirurgie wird eigentlich nichts operiert. Man kann sich jetzt natürlich fragen, ob das für den einzelnen Patienten, der auf eine elektive OP wartet so toll ist, für das Personal ist es selbstverständlich bombastisch…

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Kategorien

%d Bloggern gefällt das: